Kaltschaummatratze oder Federkern – Vorteile und Nachteile

Wenn eine neue Matratze gekauft werden soll, stellt sich schnell die Frage, welches Material am besten zu einem selber passt. Beliebt sind die Kaltschaum- und Federkernmatratze. Beide haben verschiedene Vor- und Nachteile.

Ob Federn oder Schaum besser zu einem selber passen, hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise der Schlafposition. Grundsätzlich ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Nachfolgend werden die Vor- und Nachteile beider Matratzenarten erläutert und zudem werden Tipps gegeben, zu welchen Bedürfnissen welche Art passt.

Kaltschaummatratze – Vor- und Nachteile

  • Vorteile:

Die Vorteile der Kaltschaummatratzen überwiegen grundsätzlich. Sie zeichnen sich durch eine hohe Stabilität und optimale Punktelastizität aus. Mehrere Schaumstoffschichten unterschiedlicher Dicke ummanteln bei diesem Typ den Matratzenkern.

Der Körper wird auf der Matratze bestmöglich gestützt und die Wirbelsäule wird entlastet. Die grobe Porenstruktur sowie die eingearbeiteten Luftkanäle oder -kammern sorgen für eine ideale Luftzirkulation. Aufgrund der guten Wärmeisolation wird die Körperwärme lange gespeichert. Bei der Auswahl der Kaltschaummatratze sollte auf Qualität geachtet werden.

Unter allnatura.de sind hochwertige Kaltschaummatratzen in einem 5-Zonen- oder 7-Zonen-Körperstützsystem erhältlich. Sie ermöglichen dank des hohen Raumgewichts eine gute Punktelastizität und einen optimalen Liegekomfort. Es gibt verschiedene Härtegrade, die den unterschiedlichen Gewichtsklassen gerecht werden.

  • Nachteile:

Die Kaltschaummatratze ist für Menschen, die nachts stark schwitzen, aufgrund der optimalen Wärmeisolation weniger gut ungeeignet.

Federkernmatratze – Vor- und Nachteile

  • Vorteile

Vor allem eine hochwertige Taschenfederkernmatratze ist eine stabile Unterlage. Die Federn können individuell auf Belastung reagieren, sodass diese Matratzen über eine hohe Punktelastizität verfügen. Ebenso von Vorteil ist die ideale Durchlüftung aufgrund der Federn. Dies beeinflusst, genau wie der optimale Abtransport der Feuchtigkeit, das Raumklima positiv.

Die guten Klimaeigenschaften sind vor allem bei Betten vorteilhaft, die von unten keine ausreichende Belüftung besitzen. Die Feuchtigkeit wird nach und nach an die Umgebungsluft abgegeben, sodass ein angenehmes Schlafklima entsteht und eine Schimmelbildung verhindert wird. Aufgrund der hervorragenden kühlen Klimaeigenschaften eignen sie sich gut für Menschen, die im Schlaf leicht schwitzen. Sie sind belastbar und bieten somit auch schwereren Menschen einen angenehmen Schlafkomfort.

  • Nachteile

Es gibt bei der Federkernmatratze große Qualitätsunterschiede. Bei einem qualitativ schlechteren Modell kann es passieren, dass die Wirbelsäule aufgrund der mangelnden Punktelastizität nicht genügend gestützt wird. Federkernmatratzen verlieren bereits im ersten Jahr rund zehn Prozent des Stützvermögens.

Wenn sich der Körper bewegt, entstehen durch ein Nachschwingen, beispielsweise beim Umdrehen, oftmals störende Geräusche. Federkernmatratzen haben gewöhnlich ein relativ hohes Eigengewicht. Dadurch können sie nur schwer transportiert werden. Zudem werden sie meist mit Wolle versteppt, sodass sie keinen abnehmbaren Bezug besitzen und für Allergiker somit eher ungeeignet sind.


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Fazit

Die passende Matratze zu finden, ist nicht so einfach. Doch die Auswahl ist entscheidend für die Gesundheit. Kaltschaummatratzen schneiden, verglichen mit den Federkernmatratzen, überdurchschnittlich gut ab. Sie begeistern mit ausgezeichneten Liegeeigenschaften und einem hohen Schlafkomfort.

Eine gute Matratze sorgt dafür, dass sich Körper und Geist im Schlaf erholen können. Ob es eine Kaltschaum- oder Federkernmatratze sein soll, hängt von den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen ab. Beide Matratzentypen gibt es in einer sehr guten Qualität, die bei der Auswahl eine wichtige Rolle spielt.

Kaltschaummatratze oder Federkern – Vorteile und Nachteile
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