Nackenstützkissen

Nackenstützkissen Test: Sind die speziellen Kissen sinnvoll?

Wer am Morgen häufig mit Nackenverspannungen oder Schmerzen in der Schulter zu kämpfen hat, kann Alternativ auch mit einem Nackenstützkissen in der Nacht schlafen. Viele Betroffene, die an solchen Schmerzen und Verspannungen leiden, haben am Tage dann mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Um diesen Leiden entgegen zu wirken, raten Orthopäden oftmals dazu ein Nackenstützkissen während des Schlafens zu verwenden.

So ist ein solches Kissen an die Körperform, sowie an die Bedürfnisse eines Betroffenen angepasst. Auf diese Weise kann das Nackenstützkissen Schmerzen und Verspannungen lindern oder diese ganz abschalten. Aber nicht nur bereits vorhandene Qualen können diese besonderen Kissen lindern, denn der Einsatz beugt ebenso Verspannungen, wie Schmerzen vor.

Wie funktionieren Nackenstützkissen?

Eigentlich funktionieren Nackenstützkissen nach einem recht simplen Prinzip. So verfügen diese Kissen über eine spezielle Passform und je nach Schlaftyp kommen andere unterstützende Materialien zum Einsatz. Auf diese Weise entlastet das Nackenstützkissen dann den Bereich der Halswirbel. Bekanntlich verbringen wir etwa ein Drittel unseres Lebens im Schlaf. Es macht also Sinn, sowohl den Nacken-, als auch den Halsbereich in der Nacht zu schonen.

Wer ein Nackenstützkissen einsetzt, sorgt dafür, dass der Kopf stets mittig auf dem Kissen liegt. Demnach können die Halswirbel nicht abknicken, so dass diese während des Schlafs stets ihre anatomisch richtige Position einnehmen können. Hinzu kommt, dass ergonomische Nackenstützkissen die Durchblutung fördern. Vom Rücken- und Lendenwirbelbereich bis hin zum Kopf regt dieses Kissen die Blutzirkulation an.

Damit verschiedene Schlaftypen in den Genuss eines solchen Kopfkissens kommen können, haben Hersteller Nackenstützkissen aus unterschiedlichen Materialarten und in verschiedenen Passformen entwickelt. Demnach können sich diese individuell an die Schlafposition, wie die Körperformen eines jeden Schläfers anpassen.

Wozu ein Nackenstützkissen kaufen?

Über den Tag hinweg, leisten die Halswirbel eines Menschen Schwerstarbeit. Rund fünf Kilogramm Gewicht gilt es Tagein, Tagaus zu tragen. So viel wiegt in etwa der menschliche Kopf. Stundenlanges Sitzen während der Arbeit, falsches Heben von schweren Gegenständen, Fehlhaltungen und Ähnliches belasten außerdem die Halswirbel enorm. Die einzige Möglichkeit zur Erholung ist somit die Nachtruhe.

Während des Schlafs ist es der Halswirbelsäule möglich eine Reservation in die Wege zu leiten. Dies kann allerdings nur erfolgen, wenn eine anatomisch bestmögliche Liegeposition möglich ist. Liegen Schläfer demnach auf ganz normalen Kopfkissen werden die Halswirbel nicht zu Genüge gestützt. Folglich kommt es zu schmerzhaften Verspannungen, die auf eine nicht erholsame Nacht zurückzuführen sind.

Oftmals kommt es dann zu nicht nur zu einem steifen Nacken oder schmerzhaften Verspannungen, sondern ebenfalls zu Fehlhaltungen, die auch zu Kribbel-, wie Taubheitsgefühlen in Fingern und Armen führen können. Des Weiteren klagen Betroffen auch häufig über starke Kopfschmerzen und Verhärtungen in den Muskeln. Professionelle Massagen sind dann meist nötig, um diese Qualen zu beseitigen.

Viele Betroffene wissen gar nicht, dass der gesamte Körper allein von der Halswirbelsäule gestützt wird. Die Wirbelsäule mit insgesamt 24 Wirbeln, dem Kreuzband, sowie den Bandscheiben nimmt im Körper eine S-Form ein. Diese natürliche Form kann mit Hilfe von Nackenstützkissen einfacher beibehalten werden, wenn der Mensch schläft, so dass Verspannungen und Co gar nicht erst auftreten.

Nicht nur allein die Form, sondern auch die Größe weist bei Nackenstützkissen Unterschiede zu normalen Kissen auf. So bringen einfache Kopfkissen meist eine Maße von 80 x 80 cm mit, während Nackenstützkissen um einiges kürzer gehalten werden. Der Grund dafür ist schnell erklärt. Wie bereits erwähnt, besitzt die Wirbelsäule eine natürliche S-Form.

Im Schlaf ist es für diese am angenehmsten, wenn die Schultern direkt auf der Unterlage platziert werden können und lediglich der Kopf, wie der Hals auf dem Kissen liegt. Mit einem normalen Kopfkissen ist dies meist nicht machbar, da dieses einfach zu lang ist. Demnach liegen die Schultern gleich mit auf dem Kissen und es kommt zu einem Abknicken der Halswirbelsäule. Verspannungen und Versteifungen können die Folge sein.

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Welche Modelle an Nackenstützkissen finden sich im Handel?

Nicht nur die Größe weist beim Nackenstützkissen Unterschiede zum normalen Kopfkissen auf. Auch das Füllmaterial könnte unterschiedlicher nicht sein. Während einfache Kissen meist mit Daunen oder Federn gefüllt sind, ist das Innenleben von Nackenstützkissen weitaus fester und somit formbeständiger.

Auf diese Weise wird ein Verrutschen der Füllung erfolgreich verhindert und im Gleichklang eine Verlagerung des Kopfes im Schlaf vermieden. Bringt ein Nackenstützkissen eine gute Qualität mit, kann dieses weder die menschliche Wirbelsäule strecken, noch stauchen. Demnach wird ein solches Kissen lediglich die natürliche Anatomie des Körpers stützen und folglich der Nackenmuskulatur begünstigend zu Gute kommen.

Wer sich ein Nackenstützkissen kaufen möchte, sollte sich im Vorfeld darüber informieren, welche Modellarten es in diesem Bereich gibt. Es ist außerdem Wissenswert zu erfahren, welche Unterschiede die verschiedenen Modelle mitbringen. Im Grunde unterscheidet man hier zwischen drei verschiedenen Schlaftypen.

  1. Nackenstützkissen für Bauchschläfer

Der Bauchschläfer bringt einen großen Vorzug gegenüber den Rücken-, wie Seitenschläfern mit. So handelt es sich hier um die natürlichste Schlafhaltung. Durch das Schlafen auf dem Bauch, befindet sich die Wölbung der Wirbelsäule fast automatisch in der ergonomisch richtigen Position. Im Gegensatz zu anderen Nackenkissenmodellen muss ein Bauchschläfer-Kissen aber besser den Feuchtigkeitshaushalt regulieren können.

  1. Nackenstützkissen für Seitenschläfer

Seitenschläfer benötigen die meiste Unterstützung durch ein Kissen. So entsteht bei diesen Schläfern stets eine Lücke wegen der Schultern. Diese befindet sich zwischen Kopf und Matratze, so dass hier am besten ein höheres Nackenkissen eingesetzt wird, welches die Lücke gänzlich ausfüllt. Nur auf diese Weise kann der Kopf richtig auf dem Kissen platziert werden, denn die Wirbelsäule hat jetzt keine Möglichkeit mehr einzuknicken.

  1. Nackenstützkissen für Rückenschläfer

Wie schon gesagt, besitzt das obere Ende der Wirbelsäule, eine leichte Wölbung nach vorne hin. Wer also überwiegend auf dem Rücken schläft, benötigt ein Nackenkissen, welches genau diese Wölbung bestmöglich stützt. Demnach eignen sich für Rückenschläfer besonders dünnere Nackenstützkissen.

Nackenstützkissen im Test: Wie können solche Tests beim richtigen Nackenkissen Kauf helfen?

Bevor Kunden heutzutage ein Produkt kaufen, studieren viele erst einmal den einen oder anderen Testbericht im Internet. Auch Nackenstützkissen Tests können demnach vor einem Fehlkauf schützen. Schließlich ist auch das Angebot an verschiedenen Modellen, wie Herstellern hier echt umfangreich.

Nackenstützkissen Tests helfen nachweislich detaillierte Informationen zu den verschiedenen Kissen zu erhalten. Erfahrungsberichte hingegen können ebenfalls bei der richtigen Entscheidung helfen, denn die Bewertungen anderer Kunden zeigen wie gut das Produkt bei ihnen angekommen ist.

Durchaus gilt es aber gerade die Bewertungen eher im Durchschnitt zu betrachten. Nur, weil ein Kunde eine schlechte Bewertung zu einem bestimmten Nackenstützkissen abgegeben hat, muss dieses Produkt noch lange nicht wirklich schlecht sein. Aus diesem Grund, ist es ratsam verschiedene Portale zu nutzen und somit unterschiedliche Meinungen einzuholen. Freizugängliche Produktinformationen, sowie Tests seitens Stiftung Warentest und ähnlichen Instituten helfen im Vorfeld sich ein Bild von den verschiedenen Nackenstützkissen Modellen zu machen.

Was gilt es vor dem Nackenstützkissenkauf zu beachten?

Natürlich gilt es vor dem Kauf eines solchen Kissens stets die eigene Schlafposition mit in die Wahl des Nackenstützkissens einfließen zu lassen. Daneben spielen aber ebenso Höhe, Härte, Form, wie Material eine wichtige Rolle. Diese Kriterien gilt es ebenfalls an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Am sichersten, wie sinnvollsten ist es demnach ein Fachgeschäft oder Sanitätshaus aufzusuchen und sich hier fachmännisch beraten zu lassen. Wer hingegen lieber Kosten sparen möchte und somit einen Nackenstützkissen Kauf im Internet vornehmen möchte, sollte seine Bedürfnisse kennen. Hinzu kommt, dass auch die Begebenheiten des Bettes eine bedeutende Rolle spielen.

Schläfer, die erstmalig ein Nackenstützkissen nutzen möchten, sollten außerdem ein Kissen wählen, welches sich in der Höhe verstellen lässt. Auf diese Weise lässt sich das Nackenkissen stets an die persönlichen Komfortbedürfnisse anpassen. Stimmen dann auch noch Geruch, Luftzirkulation, wie Hautgefühl des Kissens kann der Kauf beruhigt getätigt werden. In vielen Fachgeschäften ist es inzwischen sogar möglich ein Probekissen zu erhalten, welches dann einige Nächte lang ausgiebig getestet werden kann.

Bei welchen Herstellern lohnt sich der Kauf eines Nackenstützkissens?

  • MediFlow

MediFlor bietet Nackenstützkissen an, welche mit Wasser gefüllt sind. So eignet sich dieses Kissen besonders gut für Allergiker. Außerdem kann die Höhe, sowie die Härte stufenlos eingestellt werden. Auf diese Weise passt sich dieses Nackenkissen den persönlichen Bedürfnissen perfekt an.

  • Tempur

Nackenstützkissen von Tempur beinhalten ein innovatives Schaumstoffmaterial, welches eigentlich ursprünglich extra für die NASA entwickelt wurde. Somit bringen auch diese Nackenkissen jede Menge Komfort und einen stabilen Schutz mit. Das druckentlastende Material eignet sich demnach hervorragend für einen gesunden Schlaf.

  • Röwa

Die Nackenstützkissen von Röwa finden sich zwar stets im höheren Preissegment wieder, dennoch machen sich diese bezahlt. Mit den insgesamt vier Stufen lässt sich dieses Schaumstoff-Kissen nach Bedarf einstellen und wirkt so gegen Verspannungen und Versteifungen im Schulter-, wie Nackenbereich.

  • Badenia Bettkomfort

Sowohl Nackenstütz-, als auch Wasserkissen bietet dieser Hersteller an. Fünf verschiedene Produktserien wurden bisher in diesem Bereich auf dem Markt gebracht.

  • Probiotic Argentum

Dieses Unternehmen wirbt mit Produkten, die vor allem Allergikern zu Gute kommen. So enthalten die Nackenstützkissen weder Federn, noch Daunen, sondern sind aus einem viscoelastischem Gelschaum hergestellt worden. Dieser besondere Schaum passt sich optimal den Körperformen an. Die Bezüge und die Kissen sind außerdem mit Silber-Ionen versehen, so dass diese hautfreundlich und antibakteriell wirken.

  • Diamona

Vor allem die kuschelige Oberseite wird hier stets hochgelobt. Trotzdem sind die Nackenstützkissen von Diamona nicht zu weich konzipiert und erfüllen nachweislich ihre Stützfunktion. Der angenehme viscoelastische Schaumkern besitzt eine gute Atmungsaktivität, während  der antibakterielle Bezug problemlos bei 60 Grad Celsius in der Maschine gereinigt werden kann. Des Weiteren finden sich hier ebenfalls Nackenstützkissen mit besonderen Bezügen, die Hausstaubmilben fern halten. Preislich finden sich diese Nackenstützkissen stets im mittleren Preissegment wieder.

Fazit: Nackenstützkissen können Nacken-, wie Kopfschmerzen, aber auch Verspannungen lindern, wie vorbeugen. Wer sich vor dem Kauf eines solchen Kissens gut informiert und dieses seinen eignen Bedürfnissen gegenüber anpasst, kann sich in Zukunft über einen angenehmeren Schlaf freuen. Ein gutes Nackenstützkissen muss auch nicht gleich ein Vermögen kosten. Zwischen 50 und 100 Euro finden sich bereits qualitativ hochwertige Produkte dieser Art auf dem Markt.

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