Organuhr – Signale leicht erklärt

Welchen Einfluss besitzt die Organuhr auf den menschlichen Körper?

Kämpft der Mensch öfter einmal mit Schlafstörungen, Leistungsabfall, sowie mit einer schlechten Laune, kann dies mit der Organuhr in Zusammenhang stehen. In der chinesischen Medizin sprechen die Experten hier auch gerne vom Qi. Zeigt diese Störungen, kann es sein, dass die Lebensenergie nicht mehr richtig fließen kann.

So richten sich ebenfalls die menschlichen Organe nach festgelegten Uhrzeiten und besitzen demnach Ruhe-, wie Arbeitszeiten. Entsprechend wird der Organismus mal mit mehr und mal mit weniger Energie versorgt. Der Tag wird somit vom System in insgesamt zwölf Phasen von á zwei Stunden eingeteilt, in denen spezielle Organe mit maximaler Energie versorgt werden. Entsprechend gibt es aber Phasen, in denen es lediglich zu einer minimalen Energieversorgung kommt. Letzteres ist der Fall, wenn diese sich in den Ruhephasen befinden.

Folgende Fragen zur Organuhr wollen wir in diesem Beitrag beantworten
  • Was ist eine Organuhr?
  • Wie funktioniert die Organuhr?
  • Was bedeutet die Organuhr?
  • Mit Organuhr, wann auftstehen und wann essen?

Der Alltag stört die Organuhr

Da der Mensch seinen Tagesablauf sowohl nach familiären, als auch nach beruflichen Verpflichtungen plant und ausführt und dieser somit nicht nach dem natürlichen Rhythmus ausgerichtet ist, gerät die Organuhr öfter einmal aus dem Takt.

Es kann also schnell mal zu Stoffwechselstörungen, Müdigkeitserscheinungen, Erschöpfungszuständen und ähnlichen Beschwerden kommen. Durch einen grippalen Infekt oder auch durch eine Magenverstimmung zwingt der Organismus den Menschen aber manchmal zur Ruhe, denn jetzt steht der aufgezwungene Rhythmus nicht mit dem Körper im Einklang.

Lesen Sie auch: Der Schlafrhythmus

Die Organuhr steht mit dem Zyklus der Erde in Verbindung

An dem Längengrad an dem sich ein Mensch befindet, ist die Organuhr stets angepasst. Menschen, die demnach auf der anderen Seite der Erdkugel leben, verfügen somit über eine Organuhr die entsprechend verschoben ist, denn wenn hier Nacht ist, ist bei diesen Menschen Tag.

Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit oder aber auch ein Jetlag sind das beste Beispiel für eine gestörte Organuhr. So führen solche Umstellungen der Zeit oftmals zu Beschwerden, da es in diesem Fall zu einer Störung der Organuhr kommt. Nach einigen Tagen löst sich der gestörte Energiefluss aber meist von selbst auf, denn die Organuhr ist fähig sich entsprechend umzustellen.

Ebenso haben Schichtarbeiter, wie Nachtschwärmer häufig mit Müdigkeit, Unausgeglichenheit und Unzufriedenheit zu kämpfen, denn die Organuhr kann in diesen Fällen meist keinen geregelten Rhythmus finden, weil es immer wieder zu anderen Bedingungen kommt. Häufig sind diese Menschen anfälliger für diverse Erkrankungen.

Lesen Sie auch: Was ist ein Schlafphasenwecker?

Die Organuhr und ihre Uhrzeiten

  1. Magen

Zwischen sieben und neun Uhr am Morgen kann der menschliche Organismus am besten diverse Nahrungsmittel verarbeiten. Demnach ist es vorteilhaft in dieser Zeit üppige Mahlzeiten zu genießen und zwischen 19 und 21 Uhr eher auf leichte Kost zu setzen, denn zu diesen abendlichen Stunden arbeitet der Magen nur noch minimal und so verdaut er kaum noch Nahrung. Wer in dieser Zeit üppige Menüs zu sich nimmt, wird sich am Morgen müde und verkatert fühlen.

  1. Dünndarm

Die Minimalzeit des Dünndarms ist hingegen zwischen 13 und 15 Uhr, denn in diesem Zeitraum sammelt der Dünndarm die meiste Energie und leitet aus diesem Grund einen Leistungsabfall in die Wege, um sich voll auf die Energiegewinnung konzentrieren zu können. Demnach ist es zu dieser Zeit am besten ein Nickerchen zu halten.

  1. Lunge

Am leistungsfähigsten ist die Lunge zwischen drei und fünf Uhr morgens. Ais diesem Grund, wachen Patienten, die ein Lungenödem haben häufig in dieser Zeit auf. Es ist außerdem erwiesen, dass Betroffene zu dieser Uhrzeit vermehrt mit Asthmaanfällen zu kämpfen haben.

  1. Kreislauf

Sowohl der Puls, als auch der Blutdruck werden zwischen 19 und 21 Uhr heruntergefahren, so dass sich die Hauptorgane in dieser Zeit die nötige Erholung verschaffen können. Kommt es in diesem Zeitraum zu Störungen kann dies Depressionen auslösen.

  1. Milz bzw. Pankreas

In dem Zeitraum zwischen neun und elf Uhr morgens befindet sich der menschliche Körper in Hochform. Vor allem die Wundheilung wird jetzt begünstigt, so dass dies der bestmögliche Zeitpunkt für eine Operation ist. Zudem kann sich der Mensch jetzt besonders gut konzentrieren.

Wie können Sie Ihre Organuhr unterstützen?

Möchten Sie die jeweiligen Organe, sowie die Meridiane unterstützen, indem Sie Tees, Medikamente und ähnliches zu sich nehmen oder aber für eine Stimulation dieser sorgen, sollten Sie die Maßnahmen stets dann vornehmen, wenn es gerade zur maximalen Energieversorgung dieser kommt.

Wer hingegen seine Organe entlasten möchte, sollte die Zeit wählen, wo es zur minimalsten Versorgung an Energie kommt. Liegen, zum Beispiel, Leberbeschwerden vor, können Sie zum richtigen Zeitpunkt Leberwickel vorteilhaft einsetzen.

Organuhr – Signale leicht erklärt
3.8 (76.67%) 6 votes
Ähnliche Suchanfragen:

Robert Milan

Der Autor - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Lebensweise. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

Ähnlich interessante Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Close