Ratgeber Bettbezüge – Material und Eigenschaften

Welcher Bettbezug passt am besten in mein Bett?

Die meisten Menschen verschwenden wohl kaum einen Gedanken daran, welche Bettbezüge am besten das eigene Bett zieren soll. Dies kann ein Fehler sein, denn schließlich verschlafen wir Menschen gleich Drittel unseres Daseins auf Erden.

Nicht nur für Kinder ist ein guter Schlaf wichtig, denn auch wir Erwachsene benötigen eine gute Nachtruhe. Wer den Tag fit, ausgeruht und leistungsstark überstehen möchte, braucht seinen Schlaf. Damit dieser dann auch erholsam ausfällt, gilt es Bettbezüge zu wählen, die diesen begünstigen.

Warum ist es vor dem Bettbezug Kauf wichtig seinen eignen Charakter zu definieren?

Jeder Mensch ist verschieden und besitzt demnach auch andere Bedürfnisse. Aus diesem Grund, lässt es sich nicht pauschal sagen, welcher Bettbezug der Optimalste ist.

Diese Tipps helfen Ihnen den richtigen Bettbezug für sich zu finden:

  • Wird Ihnen stets zügig warm? Bettbezüge aus Mako-Satin eignen sich in diesem Fall am besten für Ihr Bett.
  • Frieren Sie eher schnell? Bettbezüge aus Materialien, wie Frottee oder Biber halten Sie auch in der Nacht schön warm.
  • Sie haben keine Zeit Ihre Bettlaken zu bügeln oder finden diese Beschäftigung eher lästig? Bettbezüge aus Jersey oder Seerzucker bleiben nach dem Waschen auch ohne Bügeleisen knitterfrei.
  • Sie können es gar nicht leiden, wenn das Spannbettlaken sich im Bett selbständig macht? In diesem Fall lohnt es sich auf Bettbezüge zu setzen, die über einen Rundum-Gummizug verfügen.

Welches Material bringt welche Qualität mit?

Bettbezüge, die einen guten Schlaf bescheren, können aus verschiedenen Materialien bestehen. Die Unterschiede weichen meist stark voneinander ab. Im Grunde besteht aber auch hier ein jedes Gewebe aus mindestens zwei oder auch mehreren Fadensystemen. Diese verkreuzen sich in Schuss-, wie Kettrichtung.

Folgende Materialarten weisen diese Unterschiede auf:

  1. Mikrofaser

Wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt, handelt es sich hier um sehr dünne, wie feine Fasern. In der Regel bestehen diese aus Polyester. Da dieses Material viele kleine Poren und Luftkammern besitzt, ist das Mikrofasergewebe besonders formbeständig, weich, wie saugfähig. Hinzu kommt, dass Mikrofaser-Bettbezüge besonders leicht zu pflegen sind, denn bügeln, muss man diese Laken nicht zwingend.

  1. Biber und Flanell

Bei Flanell bzw. Biber handelt es sich um ein dichtes Baumwollgewebe. Auf beiden Seiten ist dieses Material aufgeraut, so dass es flauschiger, dicker, wie weicher erscheint. Durch die Herstellungsart sind Biber Bettbezüge besonders weich und warm. Genau wie das Mikrofasergewebe ist auch dieses Material sehr leicht zu pflegen und muss nicht gebügelt werden.

  1. Mako-Satin

Dieses Gewebe wird in der sogenannten Atlasbindung hergestellt. Das feinfädige Gewebe verfügt über eine matte Unterseite, sowie über eine glänzende Oberseite. Da diese Materialart aus Baumwollfasern besonders seidig und weich ist, kaufen viele Verbraucher Bettwäsche aus diesem Stoff.

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  1. Jersey

Jersey besteht aus Garnen, Viskose, Seide oder aus Baumwolle. In der Regel wird dieses oft elastische, weiche Gewebe gewirkt oder gestrickt. Dieses Material ist sehr atmungsaktiv, geschmeidig, saugfähig und muss ebenfalls nicht mit einem Bügeleisen bearbeitet werden. Besteht ein Bettbezug aus Jersey ist dieses meist immer mit einem Gummizug ausgestattet. Bettwäsche aus diesem Material hingegen ist oftmals mit einem Reißverschluss ausgestattet.

  1. Seerzucker

Seerzucker besteht aus 100% Baumwolle. Dieses Material besitzt abwechselnd glatte, wie geraffte Stoffstreifen. Der sogenannte Crinkle-Effekt entsteht im Nachhinein entweder durch den Webvorgang oder aber durch das Aufhellen der Fasern. Vor allem Bettwäsche aus Seerzucker ist sehr beliebt, denn durch die reliefartige Oberfläche liegt dieser Stoff nicht gänzlich am Körper an. Dies wiederum macht ein gewisses Maß an Luftzirkulation möglich, so dass stark schwitzende Personen gerne dieses Material nutzen.

Wie oft gilt es Bettbezüge auszutauschen?

Eine feste Regel oder Vorgabe gibt es hier nicht. Auch Experten können diese Frage nicht pauschal beantworten. Sicher ist, dass ein Bettbezug nicht zwingend einmal in der Woche ausgetauscht werden muss. Der Gesundheit schadet dies nicht.

Zahlreiche Menschen gehen allerdings davon aus, dass sich Milben allzu gerne auf dem Bettbezug, wie der Bettwäsche schnell vermehren. Dies stimmt allerdings nicht, denn lästigen Plagegeister befinden sich in der Matratze. Demnach ist ein Bettbezug Wechsel nicht gleich jeden Tag von Nöten. Hygienische Vorzüge beschert dies nicht.

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Letzten Endes hängt es immer von den eigenen Schlafgewohnheiten ab, wie oft ein Bettbezug zu wechseln ist. Wer also des Nachts im Schlaf stets viel schwitzt, was bekanntlich im Sommer oft Gang und Gebe ist, der sollte öfter einen Austausch der Bezüge vornehmen. Gleiches gilt im Übrigen für Nacktschläfer, denn in diesem Fall wird der Schweiß nicht vom Schlafanzug aufgenommen, sondern direkt vom Bettbezug.

Schlafen Haustiere gerne mit im Bett ist es ebenfalls ratsam die Bettwäsche jede Woche zu wechseln. Dies gilt auch für Raucher oder für Personen, die im gastronomischen Bereich arbeiten. Verschiedene Gerüche haften bekanntlich auch an den Haaren, wie an der Haut und gelangen dann schnell auf dem Bettlaken.

Fazit: Bettbezüge gibt es aus unterschiedlichen Materialarten. Welches Material das richtige für einen ist, hängt von den eigenen Schlafgewohnheiten ab. Im Grunde, kann aber jeder Schläfer den optimalen Bettbezug für sich finden.

Ratgeber Bettbezüge – Material und Eigenschaften
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Autor: Robert Milan

Der Autor - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Lebensweise. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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