Raumluft verbessern im Schlafzimmer – Wirkung oft unterschätzt!

Warum lohnt es sich die Raumluft im Schlafzimmer zu verbessern? Rund 80 bis 90% unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Luft in den Räumen möglichst frei von schädlichen Substanzen gehalten wird. Leider ist dies aber nur sehr selten der Fall, denn in allzu vielen Räumen finden sich Schadstoffe, die beim Einatmen für gesundheitliche Probleme sorgen können. Regelmäßiges Lüften, sorgt hier allerdings meist nicht für eine gesündere Luft. Daher an dieser Stelle Tipps für bessere Raumluft.

AngebotBestseller Nr. 1 Levoit Luftreiniger Air Purifier mit HEPA-Kombifilter & Aktivkohlefilter, 3-Stufen-Filterung für 99,97% Filterleistung und Nachtlicht, perfekt für Allergiker und Raucher, LV-H132
AngebotBestseller Nr. 2 AIRY L Blumentopf - Patentierter Pflanzentopf für Gesunde Raumluft. Natürlicher Luftreiniger mit Pflanzen, ohne Strom u. Chemie
AngebotBestseller Nr. 3 Philips AC2887/10 Luftreiniger (für Allergiker, bis zu 79m², CADR 333m³/h, AeraSense Sensor)

Welche Schadstoffe sorgen oftmals für schlechte Luft in Innenräumen?

  1. Schimmelsporen durch zu viel Feuchtigkeit in der Luft

Da moderne Fenster in den Bauwerken heute extrem dicht konzipiert sind, kommt es häufig zu Schimmelbildung in Innenräumen. Dies hängt damit zusammen, dass meist nicht gleichzeitig die Wanddämmung an den Außenwänden verbessert wird, so dass es zu kalten Wänden kommt. Die Feuchtigkeit aus der Raumluft schlägt sich dann an den Wänden nieder, was wiederum Schimmel begünstigt.

  1. Schwerflüchtige Verbindungen

Sogenannte schwerflüchtige Verbindungen  kommen in zahlreichen Kunststoffen, sowie als Lösemittelersatz in Farben vor. So kann es Jahre dauern bis diese Verbindungen ausgasen. So stehen diese im Verdacht Unfruchtbarkeit zu begünstigen und das Risiko für Frühgeburten zu erhöhen.

  1. Flüchtige organische Verbindungen

Fast überall finden sich heute flüchtige organische Verbindungen. So kommen diese, beispielsweise, in Klebern, Raumfarben, Baumaterialien, Reinigungsmitteln, Möbeln, wie Lösemitteln vor. Diese Substanzen werden dann ebenfalls an die Raumluft abgegeben. Je höher die Konzentration hier ist und je länger diese auf den menschlichen Organismus einwirken können, desto gefährlicher werden diese Verbindungen für die Gesundheit.

  1. Feinstaub

Auch Feinstaub kann die Raumluft belasten, denn durch das Lüften gelangen die winzig kleinen Partikel in die Luft der Innenräume. Ebenso sorgen aber auch Zigarettenqualm, Kerzen, Laserdrucker, Kamine, Öfen und Ähnliches für eine erhöhte Feinstaubbelastung in Innenräumen.

Welche Gesundheitsbeschwerden können Schadstoffe in der Raumluft erzeugen?

  • Eine verunreinigte Innenluft kann Kopfschmerzen, sowie andere grippeähnliche Symptome erzeugen.
  • Außerdem können Allergien, sowie Atemwegserkrankungen durch eine schlechte Raumluft für stärkere Beschwerden sorgen. Auch Hautirritationen, Müdigkeit, Schwindelgefühle, Depressionen, wie Augentrockenheit können mit Schadstoffen in der Luft in Zusammenhang stehen.
  • Hinzu kommt, dass schadhafte Substanzen in der Raumluft unter Verdacht stehen, dass diese auf lange Sicht ernste Erkrankungen, wie Krebs auslösen können. Auch das Risiko für Unfruchtbarkeit, sowie Herz-Kreislauferkrankungen steigt.

Wie können Sie für eine bessere Raumluft sorgen?

  1. Regelmäßig gut lüften

Um die Raumluftbelastung zu senken, gilt es regelmäßig gut zu lüften. Durch den Tausch der Luft wird die Feuchtigkeit in den Innenräumen reduziert und die Schimmelgefahr nimmt ab. Außerdem werden so, schadhafte Substanzen nach draußen geleitet.

  1. Zimmerpflanzen in Innenräumen aufstellen

Zimmerpflanzen gelten als natürliche Raumluftreiniger. So nehmen diese Kohlenmonoxid aus der Luft auf und verwandeln diesen wieder in Sauerstoff. Hinzu kommt, dass diese Stickstoff aus der Luft filtern. Vor allem Pflanzen, wie Dieffenbachie, Bogenhanf, Einblatt, Efeu, sowie die Kentia-Palme reinigen die Raumluft am besten.

  1. Luftwäscher oder Luftreiniger einsetzen

Auch Luftwäscher, wie Luftreiniger sind fähig die Raumluft schadstofffreier zu gestalten. So sind die modernen Luftreiniger von heute fähig gesundheitsschädliche Substanzen aus der Luft zu entfernen. Die Geräte saugen demnach die Luft ein, filtern diese und geben sie anschließend wieder gereinigt an den Raum ab. Vor allem Allergiker können auf diese Weise ihre Symptome lindern.

  1. Bekämpfung der Ursache

Am besten ist jedoch die Ursache für die Schadstoffbelastung in der Luft zu bekämpfen. Wer demnach den Verdacht hegt, dass sich in der Wohnung Schimmel gebildet hat, sollte einen Experten mit der Entfernung beauftragen. Des Weiteren empfiehlt es sich Einkäufe mit Bedacht zu tätigen. Es gilt sich bewusst für Produkte zu entscheiden, die ein entsprechendes Gütesiegel vorzuweisen haben.

  1. Allergiker sollten besser keine Haustiere halten

Auch Haustiere erhöhen die Feinstaubbelastung in der Raumluft. Allergiker sollten demnach besser keine Haustiere halten oder aber sich für eine Tierhaltung draußen entscheiden. Wer auf sein geliebtes Tier nicht verzichten möchte, sollte täglich den Staubsauger in Gebrauch nehmen und dieses nicht ins Schlafzimmer lassen.

  1. Besser draußen rauchen

Um die Luftbelastung in den Innenräumen so gering wie nur möglich zu halten, sollten Raucher besser draußen rauchen. Wer hier keine Möglichkeit für sich sieht, sollte hingegen mehrmals täglich lüften. Vor allem im Schlafgemach gilt es besser nicht zu rauchen.

  1. Vermeidung von Elektrosmog

Elektrosmog lässt sich vermeiden, indem Geräte nur zum Einsatz kommen, wenn diese auch tatsächlich benötigt werden. Vor allem im Schlafzimmer gilt es auf diese hingegen ganz zu verzichten.

  1. Teppichböden verbessern die Raumluft

Wer in seiner Wohnung auf Teppich setzt, sorgt dafür, dass sich der Staub aus der Luft in diesem festsetzt. Demnach gilt es diesen nur regelmäßig zu saugen und schon verbessert dies das Raumklima.

  1. Regelmäßig Hartböden reinigen

Wer hingegen in seiner Wohnen zum großen Teil auf Fliesen, Parkett und Co gesetzt hat, sollte diese Böden noch häufiger absaugen, sowie wischen. Ansonsten verteilt sich der Staub im Nu wieder in der Luft.

  1. Gesundheitsschädliche Reinigungsmittel meiden

Wer seine vier Wände reinigt, sollte stets auf die richtigen Reinigungsmittel setzen. Zahlreiche Mittel dieser Art enthalten schadhafte Chemikalien, sowie ätherische Öle. Demnach ist es besser auf ökologische Naturprodukte zurückzugreifen oder diverse Hausmittel, wie Backpulver zu nutzen.

Fazit: Im Grunde ist es gar nicht so schwer, die Raumluft in Innenräumen so schadstoffarm, wie nur möglich zu halten. Bereits die Einhaltung der Hälfte dieser Tipps verändert die Luft zum Vorteil und kommt vor allem der Gesundheit von Allergikern zu Gute. Natürlich profitieren aber ebenso gesunde Menschen von diesen Vorgehensweisen.

Raumluft verbessern im Schlafzimmer – Wirkung oft unterschätzt!
5 (100%) 1 vote

Autor: Robert Milan

Der Autor - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Lebensweise. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

Ähnlich interessante Artikel

Close