Optimale Schlafdauer für Erwachsene – Was ist optimal?

Schlafdauer – Ist viel Schlaf ungesund für den Körper?

Kennen sie die optimale Schlafdauer für sich? Sofern man unter keiner Erkrankung leidet, schläft ein Erwachsener durchschnittlich sieben Stunden. Etwa 15 Minuten braucht der gesunde Erwachsene zum Einschlafen und viele stehen bereits um halb sieben Uhr morgens auf. Im Urlaub sowie am Wochenende kann es schon einer Stunde Schlaf mehr werden.

Allerdings kann der ein oder andere aus dem oben beschriebenen statistischen Mittel abweichen, was jedoch nicht bedeutet, dass man einer Beunruhigung verfallen muss. In diesem biologischen Rhythmus gibt es große Unterschiede in der Zeitdauer, wie der Schlaf aufzeigt.

Lang- und Kurzschläfer

Die Schlafdauer eines Menschen kann in zwei Kategorien unterteilt werden, und zwar in Lang- und Kurzschläfer. Es gibt tatsächlich einige Menschen, die zwischen 10 und 12 Stunden Schlaf brauchen, während andere mit einem 4 Stunden Schlaf auskommen. Es scheint so, dass der grundlegende Schlaf bereits genetisch festgelegt, sodass die Lang- und Kurzschläfer an dem individuellen Bedürfnis kaum etwas verändern können.

Ist zu viel Schlaf nicht ungesund für den Körper?

Schlaf ist eines der wichtigsten biologischen Faktoren, die wir brauchen, um am nächsten Tag fit und leistungsfähig durch das Leben zu schreiten. Auch wenn für manche das lange oder kurze Schlafen erholsam ist, so sind Müdigkeit und ein zu geringer Schlaf heute häufig ausgesprochene Beschwerden.

Dazu gehören auch Menschen, die trotz, dass sie viel Schlafen, nach dem Aufwachen sehr müde sind. Diese Symptome werden als Schlafsucht oder Hypersomnie genannt. Der ein oder andere mag es vielleicht kennen, dass nach einer langen und scheinbar erholsamen Nachtruhe, man trotzdem noch müde ist, sodass es keine Motivation zum Aufstehen gibt.

Zu wenig Schlaf sowie zu viel Schlaf können der Gesundheit des Körpers schaden. Laut den neuesten Untersuchungen der University of Cambridge haben 46% der Erwachsenen, die mehr als acht Stunden pro Nacht schlafen, sind einem höheren Risiko ausgesetzt, einen Schlaganfall zu erleiden. Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass 20% der Menschen, die ebenfalls mehr als acht Stunden schlafen, früher sterben.

Zudem kommen Rück- und Kopfschmerzen bei Menschen hinzu, die zu viel schlafen. Außerdem besteht zu dem ganzen zuvor genannten Übel das Risiko an Übergewicht, Diabetes, Alzheimer, Depressionen und Herz- sowie Gefäßkrankheiten zu erkranken.

Lesen Sie auch: Warum bin ich ständig müde trotz ausreichend Schlaf?

Schlafdauer – Wie viel Schlaf ist gesund?

Damit unser Körper gesund bleibt, brauchen wir einen erholsamen und guten Schlaf, welche nicht mit einem langen Schlaf gleichzustellen ist. In vielen Fällen führt der lange Schlaf zu übertriebener Müdigkeit. Umso wichtiger ist die Qualität des Schlafes, nicht notgedrungen ermaßen die Dauer des Schlafes.

Wie viel Schlaf man braucht, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, um tagsüber gut zu funktionieren. Daher ist die ideale Schlafdauer bei jedem Menschen verschieden. Der Durchschnitt liegt allerdings zwischen 6 und 9 Stunden Schlaf pro Nacht. Es gibt wohl tatsächlich Personen, denen ein Schlaf von gerade mal vier Stunden ausreicht, um fit und leistungsfähig zu sein, doch andere, die bekannten Langschläfer, wiederum brauchen 10 bis 12 Stunden Schlaf pro Nacht, die dank des langen Schlafes gut funktionieren.

Zu lange schläft man, wenn man mehr als 9 Stunden pro Nacht schläft und am Morgen trotzdem müde und nicht ausgeruht aufwacht. In solchen Fällen ist es sinnvoll einen Termin beim Hausarzt zu nehmen. Zu viel und langer Schlaf kann der Grund von unterschiedlichen körperlichen Beschwerden sein. Auch durch eine tiefliegende Krankheit kann das Bedürfnis nach viel Schlaf wecken. Der Hausarzt kann hier genaueres herausgefunden.

Zu viel Schlaf – die Ursachen

Eine der wohl wichtigsten Ursachen für zu viel Schlaf mit anschließender Müdigkeit, ist die schlechte Qualität der Nachtruhe. Diese wiederum kann an dem Konsum von Alkohol und anderen Drogen liegen. Der Alkohol- und Drogenkonsum sorgt dafür, dass man die Phase des Tiefschlafes nicht erreicht, sodass die benötigte Ruhe für den Körper nicht eintritt. Auch wenn das Einschlafen prima funktioniert, so sieht es mit dem Durchschlafen eher schlecht aus. Genau aus diesen Gründen hat der Körper Null Chancen sich ausgewogen auszuruhen.

Auch wer unter Schlafapnoe leidet, hat regelmäßig Probleme mit der Müdigkeit nach dem Aufwachen. Während des Schlafens atmen Menschen mit Schlafapnoe nicht regelmäßig, sodass es zu einem Sauerstoffmangel kommt. Betroffene selbst merken zwar nichts, jedoch sorgt Schlafapnoe für die schlechte Qualität des Schlafes und lässt den Körper so nicht ausruhen.

 Die eigenen Schlafgewohnheiten erkennen

Um eine gute Einsicht über die eigenen Schlafgewohnheiten zu erhalten, empfiehlt es sich eine der diversen Apps für das Smartphone, die den Schlafrhythmus aufzeichnen, auszusuchen und zu installieren. Denn manchmal schläft man länger, als man selbst dies glauben mag. Dank dieser Apps hat man die Möglichkeit, das eigene Gefühl und die Einschätzung zu kontrollieren. Diese Schlaf-Apps gibt es für alle gängigen Betriebe. Unter anderem können die Apps feststellen bzw. Aufzeichnen wie oft man sich während des Schlafens bewegt.

Da jedoch mehrere Faktoren bei der Qualität des Schlafes eine Rolle spielen, sind die Apps nicht wirklich genau, doch trotzdem können sie als grobe Indikatoren und für das erste Verschaffen des Überblickes genutzt werden.

Was kann man gegen die zu lange Schlafdauer tun?

Für unseren Körper ist eine Regelmäßigkeit eine ungemeine gute Sache. Daher sollte man sich eingewöhnen, stets zu derselben Uhrzeit ins Bett zu gehen. Bevor man das Licht ausmacht, kann man zuvor als ein kleines Bettritual noch etwas lesen, einen schön entspannten Tee trinken oder ruhige Musik anhören, um etwas Ruhe zu bekommen und dem Körper zu signalisieren, dass er nun herunterfahren darf.

Zudem sollte man so häufig es geht zur selben Uhrzeit aufstehen. Klar, es spricht nichts dagegen, am Wochenende auszuschlafen, jedoch sollte man nicht zu lange im Bett liegen bleiben.

Außerdem sollte man für eine gute Schlafumgebung sorgen. Wichtig hierfür ist ein gut abzudunkeltest, gut gelüftetes und aufgeräumtes Schlafzimmer, nicht zu vergessen die passende und bequeme Matratze sowie eine warme Bettdecke.

Vor dem Schlafengehen sollte man auf keinen Fall schwere Nahrung zu sich nehmen oder gar koffeinhaltige Getränke trinken. Eine Banane oder warme Milch können den Schlaf fördern, dank des enthaltenden Tryptophans.

Sollte eine Hypersomnie aufgrund einer tieferliegenden Erkrankung entstehen, so ist es enorm wichtig, dass dies ärztlich untersucht und diagnostiziert wird. Dadurch kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Nur so kann man die Schlafprobleme vernünftigen in den Griff bekommen.

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Autor: Robert Milan

Der Autor - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Lebensweise. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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