Schlafphasenwecker – Erfahrungen mit dem Wecker nach Schlafphasen

Im Grunde ist der Schlafphasenwecker eine erstklassige Erfindung, denn Menschen, die ständig unter Strom stehen und von einem Termin zum nächsten hetzen, beschert dieser wieder etwas mehr Erholung und Ruhe.

Heutzutage weiß bestimmt bereits jeder Mensch, dass die Nachtruhe nicht gleichmäßig von statten geht, denn es gibt verschiedene Schlafstadien, die ein jeder Schläfer des Nachts durchläuft. So gibt es zum einen die Leichtschlafphasen eins und zwei, an diese schließen sich dann die Tiefschlafphasen an, welche dafür verantwortlich sind, dass der Schlafende entspannt und sich körperlich erholt. Zwischen diesen verschiedenen Stadien findet dann immer mal wieder eine Traumphase statt, die mit zügigen Bewegungen der Augen einher ergeht. Hier sprechen Experten vom Rapid-Eye-Movement.

In der Regel bemerken Schlafende nicht, wie sie während der Nachtruhe die einzelnen Phasen durchlaufen. Obwohl es zwischen diesen einzelnen Stadien bzw. Phasen immer mal wieder Momente gibt, wo der Schläfer wach ist. Dies geschieht vor allem in den Traumphasen. So handelt es sich hier um die Momente, in denen der Schlafende seine Liegeposition verändert oder sich die zuvor weg gestrampelte Bettdecke wiederholt. In diesen Situationen ist ein jeder Mensch näher am Wachsein er denkt und weitaus entfernter vom Tiefschlaf.

Was ist ein Schlafphasenwecker?

Vor einiger Zeit haben Experten einen speziellen Wecker entwickelt, der genau diese Veränderungen in den einzelnen Schlafstadien bemerkt und sich auf diese dann entsprechend einstellen kann. Da die Schlafforscher außerdem davon ausgehen, dass es in einer halben Stunde stets eine solche Fast-Wach-Phase während des Schlafs gibt, so dass an diesem Schlafphasenwecker keine feste Uhrzeit eingestellt wird an der man geweckt werden möchte.

Stattdessen wird hier ein Zeitraum von einer halben Stunde vor der spätesten vertretbaren Weckzeit festgelegt. Registriert der Schlafphasenwecker innerhalb dieser festgelegten Zeitspanne eine Fast-Wach-Phase weckt er den Schlafenden. Der Geweckte wird auf diese Weise nicht mehr aus dem Tiefschlaf gerissen, denn der bereits angefangene Aufwachprozess wird jetzt mit Hilfe dieses speziellen Weckers zu Ende geführt. Erkennt der Schlafphasenwecker hingegen keine Fast-Wach-Phase weckt dieser den Schläfer zur zuvor festgelegten spätesten Uhrzeit.

Wie kann der Schlafphasenwecker die Fast-Wach-Phasen erkennen?

Zu dieser Erklärung finden sich unterschiedliche Ansätze, denn zum einen können hier die Gehirnströme gemessen werden. Mit Hilfe der gemessenen Aktivität des Gehirns lassen sich dann die entsprechenden Rückschlüsse auf die einzelnen, gerade ablaufenden Schlafphasen ziehen. Damit es zu einer solchen Messung kommen kann, werden dem Schläfer des Nachts spezielle Sensoren auf die Stirn geklebt.

Diese Vorgehensweise ähnelt der Arbeit in einem Schlaflabor, denn auch dort werden die verschiedenen Schlafstadien gemessen, aufgezeichnet und anschließend von Experten analysiert. Diese Methode besitzt zudem eine erwiesene große Trefferquote, wenn es darum geht den bestmöglichen Weckzeitpunkt festzustellen. Einige Schläfer empfinden die Sensoren am Kopf allerdings eher als störend während der Nachtruhe.

Eine andere Möglichkeit ist zudem die, dass mittels eines Armbandes die Bewegungen während des Schlafs gemessen werden. Hinter diesem Ansatz steckt die Vermutung, dass es während einer Tiefschlafphase zu keinerlei Bewegung kommt. Diese Form der Messung besitzt einige Vorteile, denn zum einen lässt es sich mit einem Armband weitaus ungestörter schlafen, als mit speziellen Sensoren am Kopf. Zum anderen sind die Anschaffungskosten hier weitaus geringer, allerdings ist diese Methode auch etwas ungenauer.

Zudem gibt es auch noch zuvor vorgenommene Analysen der Weckimpulse, die längerfristig vorgenommen werden. Mit dessen Hilfe sollen Schlafende dann ebenfalls die Fast-Wach-Phase erreichen können, so dass hier weder Sensoren, noch Armbänder eingesetzt werden müssen. Studien haben gezeigt, dass die Teilnehmer solcher Untersuchungen am Morgen erholter und ausgeruhter waren. Nur in ganz seltenen Fällen kam es dazu, dass der Schlafphasenwecker die Probanden im Tiefschlaf weckte.

Diese Geräte gehören auf keinen Fall ins Schlafzimmer

Geht es um die Grundvoraussetzungen des menschlichen Wohlbefindens ist ein guter Schlaf stets an erster Stelle zu finden. Jeder hat bestimmt schon einmal erlebt, dass der Tag sich endlos lange hinzieht, wenn man die Nacht zuvor kaum oder gar nicht geschlafen hat. Das Arbeiten fällt extrem schwer, denn Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall, sowie eine beständige Müdigkeit machen Körper und Geist zu schaffen.

Wer hingegen längere Zeit schlecht nächtigt und aus diesem Grund einen Mediziner aufsucht, muss sich oftmals sagen lassen, dass organisch keinerlei Störungen vorhanden sind. Anschließend folgen gutgemeinte Tipps, wie sich der Schlafgestörte besser entspannen kann oder aber der Arzt empfiehlt einen ausgedehnten Urlaub. Die eher konservativen Schulmediziner von heute finden nach wie vor eher selten die wahren Gründe für die Schlafprobleme.

Ganzheitliche orientierte Mediziner, sowie Heilpraktiker hingegen wissen hingegen meist, dass es einige Geräte gibt, die besser nicht im Schlafzimmer platziert werden sollten. So ist es kein Märchen, dass Elektrosmog der Gesundheit schaden kann. Häufig sind elektrische, wie elektronische Geräte im Schlafgemach schuld daran, dass der Mensch mit Schlafstörungen zu kämpfen hat.

Folgende Geräte gilt es besser aus dem Schlafzimmer zu verbannen:

  1. Radiowecker

Zu diesem Gerät gibt es einige Gerüchte. So soll der Radiowecker Kopfweh, Herz-Rhythmusstörungen, Schlafprobleme und sogar Gehirntumore auslösen können. Durchaus entspricht dies sogar der Tatsache und demnach gilt es entweder auf einen batteriebetriebenen Wecker umzusteigen oder aber den Radiowecker mindestens einen Meter weit weg vom Bett zu platzieren.

  1. Heizdecken

Wer im Bett friert, schläft natürlich auch schlechter. Dennoch sollten Heizdecken lediglich vor der Zubettgehzeit das Bett aufwärmen und anschließend gilt es besser den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Wer dagegen die Heizdecke die ganze Nacht am Strom lässt, muss sich nicht wundern, wenn er Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Schlafprobleme oder gar Depressionen bekommt.

  1. Fernseher

Ein Mindestabstand von zwei Metern vom Fernsehgerät weg, wird stets empfohlen, allerdings gilt dies ausschließlich für Wohnzimmer, Küche und ähnliche Räume, aber nicht für das Schlafzimmer. Hier sollte kein Fernsehen geguckt werden. Wer im Schlafgemach fernsieht, muss damit rechnen, dass er alsbald an Sehbeschwerden, Kopfschmerzen oder einer Überreizung des Nervensystems leidet. Weitaus empfehlenswerter ist es hier vor dem Schlafengehen ein Buch zu lesen, denn dies entspannt.

  1. Nachtischlampen

Die gute, alte, wie oft heißgeliebte Nachtischlampe samt Glühbirne kann ebenfalls Kopfschmerzen, nervöse Unruhe, wie Schlafstörungen verursachen, wenn diese nicht geerdet ist. Demnach ist es besser solche Lampen ebenfalls gänzlich vom Stromkreis zu nehmen, wenn man eine geruhsame Nacht verbringen möchte.

  1. Smartphones und schnurlose Telefone

Sowohl schnurlose Telefone, als auch ihre Basisstationen senden stetig gepulste Hochfrequenz aus, so dass auch solche Geräte Schlafprobleme, Nervosität, Tinnitus, Herzprobleme, sowie Kopfschmerzen auslösen können, wenn die sogenannte DECT-Basis-Station vom Netz genommen wurde.

Smartphones dagegen können die Ursache für Konzentrationsprobleme, Sehstörungen, grauen Star und Stoffwechsel-, wie Verhaltensstörungen sein. Demnach ist es besser nur kurze Telefonate zu führen und stets einen großen Abstand zur Antenne bzw. zur Basis-Station einzuhalten.

Schlafphasenwecker – Erfahrungen mit dem Wecker nach Schlafphasen
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Autor: Robert Milan

Der Autor - Seit 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Lebensweise. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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