Warum eine Daunendecke im Winter unschlagbar ist

Das Schlafzimmer ist unsere persönliche Wohlfühloase. Damit wir uns so richtig wohlfühlen, darf kuschelige Bettwäsche nicht fehlen. Abhilfe schafft Bettwäsche aus Daunen. Sie passt sich der Körpertemperatur an und bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Wir zeigen Ihnen alles, was Sie rund um das Thema Daunendecke im Winter wissen sollten.

Was ist eine Daunendecke?

Daunenfedern sind eiförmige Flaumfedern. Sie besitzen keinen Kiel und befinden sich unter den glatten Federn des Tieres, um es vor Kälte zu schützen.

Die Daunen haben den Vorteil, dass sie die Temperatur ausgleichen können. Dass heißt auch an warmen Tagen schwitzen die Vögel nicht. Damit sind sie ideal für Bettwäsche geeignet.

Sie sind atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und passen sich an die jeweilige Temperatur an. Ideal für Menschen, welche zum Schwitzen neigen. Ein weiterer Vorteil: Sie sind besonders leicht.

Warum sind Daunen qualitativ hochwertig?

Daunen haben eine isolierende Eigenschaft und regulieren die Temperatur auf natürliche Weise. Kühle Daunen passen sich der Körpertemperatur an und an heißen Tagen nehmen die Federn Feuchtigkeit auf.

Das Schlafklima passt sich somit individuell an den Schlafenden an. Auch Kälte oder besonders hohe Temperaturen können Daunen nichts anhaben. Besonders hochwertige Decken bestehen aus bis zu 100 Prozent Daunen.

Bedenken Sie aber: Daunen sind sehr weich und leicht. Die Decke hat also kaum Eigengewicht, eignet sich aber dennoch zum Einkuscheln. Gerade an heißen Tagen ist das leichte Gefühl der Decke besonders angenehm.

Wer das Gefühl einer eher schweren Decke bevorzugt, sollte sich nicht für eine 100-prozentige Daunendecke entscheiden. Eine mögliche Lösung wäre hier eine Daunendecke mit Federn. So können Sie von den klimatischen Vorteilen der Daunendecke profitieren, haben aber dennoch etwas mehr Gewicht auf dem Körper.

Ähnlich interessante Artikel

Eine Kombination aus 90 Prozent Daunen und 10 Prozent Federn galt bisher als besonders beliebt. Und obwohl sie damit nicht mehr ausschließlich aus Daunen besteht, wird sie langläufig als Daunendecke bezeichnet.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Bei einer Daunendecke gibt es einige Dinge zu beachten. Entscheiden Sie sich vorab, ob Sie eine reine Daunendecke oder eine Kombination aus Daunen und Federn wünschen. Die Vogelfedern sollten eingefasst sein.

Baumwollstoffe sind besonders zu empfehlen, diese sind auch atmungsaktiv.

Die Steppung

Damit Daunen und Federn sich nicht an einer Ecke der Decke sammeln, ist die Daunendecke in Zonen unterteilt, die sogenannte Steppung. Dank ihr bleiben die Federn an Ort und Stelle und Daunen-Nester werden vermieden.

Besonders hochwertige Decken verfügen über eingearbeitete Stege. Unter der Steppung wurde also nochmals etwas Stoff eingenäht. Die Stege sorgen dafür, dass die Wärme sich gleichmäßig verteilen kann.

Das Kopfkissen

Ein Kopfkissen aus 100 Prozent Daunen ist nicht zu empfehlen. Der Kopf- und Nackenbereich sollte nicht übermäßig erwärmt und ausreichend stabilisiert werden. Für ein Kopfkissen ist deshalb ein hoher Federanteil die bessere Wahl.

Kopf und Nacken werden gestützt und liegen trotzdem ausreichend weich.

Der Überzug

Daunen besitzen keinen Kiel. Daher sind diese in sehr dünne Textilien eingefasst.

Menschen, die eine Tendenz zum Schwitzen haben und einen regulierenden Feuchtigkeitsausgleich wünschen, liegen mit dieser Decke richtig. Je feiner die Decke, desto weniger Nachtschweiß.

Besteht die Decke zu einem Teil aus Federn, ist das Gewebe deutlich dicker. Ansonsten könnten die Federn durch die Decke dringen und für eine unangenehme Überraschung im Schlaf sorgen.

Der hohe Anteil an Textilien erhöht auch das Gewicht der Decke.

 Wie pflege ich eine Winterdaunendecke richtig?

Eine Winterdaunendecke sollte täglich aufgeschüttelt und auch regelmäßig gelüftet werden, im Idealfall am Fenster. Wer dafür nicht täglich Zeit hat, kann die Bettwäsche auch gut ausschütteln und das Bett bereits am Morgen abdecken.

Wenn Bezüge an Frische gewinnen sollen, kann die Daunendecke im Winter mit einem feuchten Tuch in den Trockner gegeben werden. Hier das Lüftungsprogramm einschalten.

Geben Sie zwei Tennisbälle mit in die Trommel, so wird die Daunenbettdecke aufgelockert.

Sind Daunen auch für Allergiker geeignet?

Das Federkleid der Tiere ist so konzipiert, dass Parasiten keinen Platz haben. Auch Milben finden, aufgrund der Elastizität der Daunen, keinen Halt, daher ist die Bettwäsche auch für Hausstauballergiker ideal.

Einzelne Bezüge bestehen aus pflegeleichten und abweisenden Materialien. Die Webart ist besonders dicht, sodass kleinen Tierchen der Zugang verwehrt bleibt. Achten Sie dennoch darauf, die Bettwäsche einmal jährlich zu reinigen.

Muss einen Daunendecke gewaschen werden?

Eine Daunendecke ist ein natürliches Produkt, sodass sie in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Ein Pflegeprogramm mit bis zu 60 Grad ist die passende Wahl. Außerdem kann die Decke in den Trockner gegeben werden.

Eine jährliche, nasse Reinigung wird empfohlen. Spezialisierte Anbieter wie z.B. www.whitecloudz.de empfehlen die Reinigung in einer großen Trommel, so kann sich die Decke besser entfalten. Durch eine regelmäßige Reinigung kann so die Haltbarkeit verlängert werden.

Fazit: Eine Daunendecke ist nicht nur im Winter eine tolle Wahl. Die temperaturregelnde Eigenschaft der Daunen ist sowohl für heiße als auch kalte Tage geeignet. Die Daunendecke passt sich der Körpertemperatur an, hält ausreichend warm und ist dazu noch besonders leicht. Auch die problemlose Reinigung in der Waschmaschine ist möglich. Das tägliche Aufschütteln der Bettdecke unterstützt die Haltbarkeit zusätzlich.

Zeige mehr
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"